Brings

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Brings

Brings gehört ebenso wie de Bläck Fööss, die Paveier, De Räuber und de Höhner zu den Ostermanns Erben.

Gegründet wurde die kölsche Rockband Brings im Jahr 1991, damals noch mit Matthias Gottschalk am Schlagzeug und ohne Kai Engel (Sohn von Tommy Engel, Gründungsmitglied der Bläck Fööss). Die anderen Gründungsmitglieder Harry Alfter, Christian Blüm (Sohn von Norbert Blüm), den Brüdern Peter und Stephan Brings (Söhne von Rolly Brings) sind auch heute noch, fast 20 Jahre nach Gründung der Brings, dabei.

Brings entstand aus der Band NoXQs, deren Texte noch in englischer Sprache verfasst wurden. 1990 fing Peter Brings an erste kölsche Texte zu schreiben und die Band wechselt den Namen zu Brings.

Brings startete sehr erfolgreich und wurden durch Auftritte wie bei Rock am Ring als große Hoffnung der deutschen Rockmusik gefeiert. Allein im ersten Jahr hatten Brings über 150 Konzerte in Deutschland und im benachbarten Ausland. Außedem spielten Brings mehrfach bei der WDR-Sendung Rockpalast.

Da besonders ihre Live-Act ein absolutes Highlight waren durfte die Band zum Dank bei Tourneen von AC/DC, Tom Petty und Simple Minds als Vorband auftreten.

Der erste große Hit war der Titel Nur mer Zwei, der Platz 3 in den deutschen Charts erreichte. Weitere bekannte Titel waren Niemols im Lääve, Ehrenfeld, Bis ans Meer, das als Filmmusik für Knockin’ on Heaven’s Door im Gespräch war, und auch das sozialkritische Handvoll ze Fresse, das bei SWR3 zum Song des Jahres gewählt wurde. In dem Film Knockin’ on Heaven’s Door absolviert Peter Brings einen Kurzauftritt als Krankenpfleger.

BAP-Gitarristen Klaus Heuser produziert für Brings die Alben Zwei Zoote Minsche, Kasalla und Fünf bzw. Fünf+4.

Nachdem es ruhiger um die Band geworden war, haben Brings 2000 mit “Superjeilezick” nicht nur einen absoluten Hit gelandet, sondern sich vor allem einen festen Platz im Karneval erspielt. Dabei war der Song gar nicht als Karnevals-Nummer geplant: “Damals hat keiner von uns an Karneval gedacht”, bestätigt Peter Brings. Mittlerweile haben die Musiker an die 200 Auftritte in einer Session. Fünf bis sechs Gigs am Tag sind keine Seltenheit. Die Band ist sich aber treu geblieben. Im Zentrum der Musik stehen nach wie vor Rock und kölsche Töne. Die Texte sind einfach und klar, aber niemals flach und belanglos. “Inhalte sind uns sehr wichtig”, erklärt Stefan Brings “wir wollen, dass man unsere Texte versteht, deshalb singen wir ja auch in unserer Muttersprache, weil wir uns mit kölschen Worten am besten verständigen können. Außerdem kannst du auf Kölsch die Dinge anders ausdrücken, du kannst ganz andere Sachen sagen – das würde auf Hochdeutsch nicht gehen und ganz anders klingen”.

Nach dem Überraschungserfolg von Superjeilezick kam es zu einer erheblichen und heftig diskutierten Änderung des musikalischen Stils weg vom klassischen Rock hin zu einer Party- und Stimmungsmusik, häufig mit typischen Polka-Elementen.

Seitdem sind Brings eine Feste Größe im Karneval und es folgten einige Karnevalskracher wie “Poppe, Kaate, Danze”, “Mama wir danken dir”, “Su lang mer noch am Lääve sin” oder “Hay!Hay!Hay!” um nur einige zu nennen.

Außerdem haben sie hier die Möglichkeit sich noch mehr über Brings zu informieren:

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